Sonntag, 27. Mai 2007

stabile WiiMote

Immer wieder liest man Berichte darüber, dass die
Fernbedienung von Nintendo's neuer Konsole Wii zu Schäden
führt. Bisher tat ich diese Meldungen als absoluten
Humbug oder aber Ergebnisse fehlerhafter Handhabung des
Steuergerätes ab.
Dies hat sich am heutigen Abend geändert. Denn heute ist
der Tag, an dem ich die WiiMote fliegen sah.
Trotz umgelegter Handschlaufe konnte sich die WiiMote vom
Arm des Benutzers (nicht meiner zum Glück) lösen und in
Richtung Wand streben. Die Flugbahn, die sie beschrieb,
glich der eines Adlers im Anflug auf die Beute. Auf ihrem
Wege befand sich auch, wer hätte es gedacht, das TV-Gerät,
welches sie allerdings verfehlte. Ihr offensichtliches
Ziel war die Wand hinter dem Fernseher, die sie auch
unbehindert erreichte, um mit lautem Krachen von ihr abzu-
prallen und sich, der Erdanziehungskraft sei Dank, in
Richtung des Fußbodens verabschiedete. Auch die Uhr, die an
besagter Wand ihren Platz hat, ignorierte sie dabei
vollständig.
Wer nun jedoch glaubt, dass damit der gesellige Abend des
Bowling-Spielens sein abruptes, knallendes Ende gefunden habe,
der irrt. Denn die WiiMote überlebte den "Ausflug" unbeschadet,
so dass die versammelte Gruppe weiterhin dem Spiele frönen
konnte.

Natürlich wurde derjenige, der die WiiMote das Fliegen lehrte,
Ziel von Hohn und Spott der drei anderen Mitspieler, doch im
Endeffekt muss ich sagen: So viele Strikes hatte ich bisher
noch nie!

Also, hiermit ein Aufruf an alle, die beim Bowling besser werden
wollen: WERFT EURE WiiMotes AN DIE WAND! ;)

Gruß,
BBo

P.S.: Bitte diesen letzten Aufruf nicht ernst nehmen, ich will
nicht dafür verantwortlich sein, dass eure teuren WiiMotes als
Elektroschrott am Boden enden.

Freitag, 25. Mai 2007

Größere Attachments bei GoogleMail

GoogleMail kann nun Anhänge mit einer Größe von 20MB
versenden, statt wie bisher nur maximal Pakete von 10MB
in die Welt zu entlassen.
Das ist an sich eine nette Sache, aber ich hätte es
ehrlich gesagt bevorzugt, wenn die netten Leutchen bei
Google dazu entschlossen hätten, die lästige Sperre für
.exe-Dateienzu entfernen.
Klar, ok, es ist als positiv zu bewerten, wenn User geschützt
werden sollen, aber das geht doch definitiv zu weit, wie ich
finde.
Natürlich darf man sich darüber nicht beschweren, immerhin ist
der gesamte Service kostenlos und ansonsten auch hervorragend
umgesetzt, aber dieser eine kleine Punkt könnte sich mit der
Zeit zu einem Kriterium entwickeln, wegen dem sich viele User
gegen Googlemail entscheiden. Microsoft hat zum Beispiel auch
schöne (Hot-)Mail...

Gruß,
BBo

Donnerstag, 24. Mai 2007

Avast AntiVir führt Code aus CAB-Dateien aus

Sollte sich hier ein Benutzer her verirren, der den gleichen
Virenscanner benutzt wie ich (Avast AntiVir von der Firma
Alwil), sollte er schnellstmöglich ein Update der Software
durchführen.
Versionen unter der Versionsnummer 4.7.700 führen nämlich
beliebigen Code aus, wenn dieser sich in speziell präparierten
CAB-Dateien versteckt.

Ein Update bekommt man wie üblich über den integrierten
Updater der Software. Sollte dies nicht angeboten werden, so
ist dringend zu empfehlen, das Update manuell in die Wege zu
leiten.

Gruß,
BBo

Montag, 21. Mai 2007

Opera v9.21

Heute ist eine neue Version des Browsers Opera erschienen.
In dieser wurde eine kritische Sicherheitslücke gestopft,
die es Angreifern erlaubt, beliebigen Code auf dem System
des Opfers auszuführen. Hierzu war es lediglich nötig, die
Zielperson ein speziell präpariertes BitTorrent-File
herunterladen zu lassen.
Dieser Fehler trat offenbar nur in der Windows-Version des
BitTorrent-Clients des Browsers auf.

Um die Benutzer anderer Systeme nicht ganz leer ausgehen
zu lassen, wurde ein weiteres Feature implementiert.
Die integrierten Suchen bei zum Beispiel Google über die
Eingabe eines einzelnen Buchstabens ("g" für Google) in die
Adresszeile, gefolgt von dem gesuchten Begriff, führt einen
schon länger zur entsprechenden Ergebnisseite.
In 9.21 ist nun ein weiteres Kürzel hinzugekommen: ya für
Yahoo Answers.

Nicht-Windows-Systeme sind ebenfalls von der Verbesserung
der Stabilität des BitTorrent-Clients betroffen.

Weiterhin wurden noch einige kleine Fehler beseitigt, die
zum Absturz des Browsers führen konnten.

Freitag, 4. Mai 2007

WMICodeCreator

Da ist mir doch diese Woche tatsächlich mal ein wirklich nützliches
kleines Tool über den Weg gelaufen, welches kostenlos und dazu
noch direkt von Microsoft kommt. Erstaunlich!

Es handelt sich dabei um den WMICodeGenerator

WMI steht für Windows Management Instrumentation. Diese stellt
eine einfache Zugriffsschicht zum Lesen und Schreiben von so gut
wie allen Einstellungen, die ein Windows-PC zu bieten hat.
Beispielsweise ist es mit WMI ein Leichtes, den aktuell genutzten
Hauptspeicher zu ermitteln. Oder interessieren Sie sich für den
Füllstand Ihrer Festplatte? Auch keine große Herausforderung für
WMI.

Was macht der WMICodeGenerator nun genau?
Dieses kleine Ding stellt sämtliche via WMI verfügbaren
Einstellungen dar und erstellt die zum Auslesen oder Setzen
benötigten Sourcecodes für VBScript, C# und VB.NET.

Eine sehr praktische Angelegenheit, spart man sich auf diesem
Wege doch immer mal wieder einiges an Tipp-Arbeit.
Sehr feine Geste von Microsoft, dieses sehr brauchbare Stück
Software kostenlos und sogar mit Sourcecode (C#) zur Verfügung
zu stellen.

Weiter so!

Zum Download geht es hier.