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Montag, 9. März 2009

Quake Live – Quaken im Browser

Da ich gerade nicht meinem neuen Hobby frönen kann, weil die Systeme neu gestartet werden, habe ich wenigstens mal kurz Zeit, um darüber zu berichten.

Vor – wie mir scheint – ewigen Zeiten gab es auf einer LAN nichts besseres, als ein paar Runden Quake 3 Arena zu spielen, um seine Müdigkeit loszuwerden. Schön schnell war es, immer gab es Action und zusätzlich noch genug Gründe, sich aufzuregen, wenn man mal wieder aus dem Nirgendwo gefraggt wurde.
Endlich gibt es all das wieder, diesmal allerdings im Web-Browser!

Ja, richtig gelesen, Quake im Browser. Da hat sich id Software etwas wundervolles ausgedacht. Ich fühle mich direkt in meine – noch nicht all zu lange verstrichene – Jugend zurück versetzt.

Aber der Reihe nach. Was ist eigentlich Quake?
Quake ist ein klassischer First Person Shooter. Das heißt, dass man die Welt aus den Augen des Protagonisten sieht. Genaugenommen sieht man die Welt und die Waffe, die man gerade mit sich herum trägt. Da eine Waffe relativ wenig Sinn ergeben würde, wenn man sie nicht auch einsetzen könnte, gibt es zusätzlich noch Massen an Gegnern, die nichts lieber tun, als sich über den Haufen schießen zu lassen.
Das soeben beschriebene gilt im Speziellen für Quake 1, 2 und 4. In Quake 3, das daher auch den Untertitel “Arena” erhalten hat, geht es nicht darum, seelenlose Polygon-Klopse in das virtuelle Nirvana zu befördern. Hier treffen sich echte Menschen, um sich im sportlichen Wettkampf zu messen. Das ganze ist im Prinzip MMORPGs wie World of Warcraft nicht unähnlich. Allerdings ist es bei weitem weniger umfangreich. Und wenn ich ehrlich bin: mir macht es auch viel mehr Spaß. Das hängt in erster Linie damit zusammen, dass Quake einfach mal zwischendurch gespielt werden kann, ohne dass man elendig viel Zeit hinein investieren muss. Zugegeben, das wird man mit der Zeit vermutlich dennoch tun, denn Quake macht süchtig.

Quake Live ist nun der neuste Ableger der traditionsreichen Familie. Wie bereits gesagt, läuft dieser komplett im Browser ab. Hierfür wird bei der ersten Anmeldung ein Plug-In heruntergeladen, das etwa 7 MB groß ist. Danach kann es auch schon losgehen. Zwar zuerst nur gegen einen Bot, der aber Q3A-Veteranen wenigstens bekannt vorkommen dürfte. Dies dient zum einen der Einstufung des eigenen Skills, also Könnens in dieser Art Spiel, zum anderen wird währenddessen im Hintergrund weiteres benötigtes Material heruntergeladen.
Hat man das Match gegen den Bot hinter sich gebracht, stehen einem verschiedene Spielarten gegen echte Gegner zur Verfügung. Neben dem Death Match (Jeder gegen Jeden) sind das u.a. Capture the Flag und Team Deatch Match (Team gegen Team).

Bei jedem Match wird eine Statistik mitgeführt, die man recht detailliert einsehen kann. Ein sehr nettes Gimmick, wie ich finde.

Besonders interessant finde ich bei Quake Live die Möglichkeit, seine Konfiguration anzupassen, genau wie es damals bei Quake 3 der Fall war. Man kann sogar fast die identische Config übernehmen, wodurch man sich gleich wieder heimisch fühlt.

Quake Live befindet sich seit kurzem in der offenen Beta-Phase, was bedeutet, dass ab und zu mal zu Server-Ausfällen kommen kann. Aber das ist nun mal so in einer Beta-Phase, also einfach cool bleiben. Die Zeit, die man dadurch gewinnt, kann man in die Modifikation seiner Konfiguration oder eben in Blog-Einträge investieren ;)

Jeder, der etwas mit Ego Shootern etwas anfangen kann oder gar Quake 3 geliebt hat, sollte sich Quake Live auf jeden Fall anschauen. Ich bin bisher sehr glücklich damit. Habe ich im übrigen schon erwähnt, dass es kostenlos ist? Also nichts zu verlieren, außer ein wenig Zeit.

Ab auf http://www.quakelive.com/ und anmelden!
Man fraggt sich ;)

Gruß,
    BBo

Montag, 7. Juli 2008

Der ultimative Time-Killer

Gerade eben, bei der Durchsicht meiner angelegten Labels bin ich über das Label "Time-Killers" gestolpert. Da ist mir die Ankündigung des ultimativen Time-Killers durch den Kopf geschossen, die vor einigen Tagen durch das WWW ging.

So hat Blizzard nämlich vor kurzem Diablo III angekündigt. Wenn dieses Spiel nur halb so gut wird, wie ich es nach Diablo und dem Sequel Diablo II erwarte, wird das nach Release definitiv der ultimative Time-Killer.
Hoffentlich ist es bald soweit. Das schlimme an Ankündigungen ist doch immer, dass man weiß, was kommen wird, aber warten muss. Nicht für einen ungeduldigen Kerl wie mich...

Gruß,
    BBo

P.S.: Fans der Vorgängerteile: UNBEDINGT den Gameplay-Trailer anschauen!

Sonntag, 4. Mai 2008

phantastischer Lesestoff

Eine meiner Leidenschaften, neben dem Zocken, ist das Lesen. Besonders Fantasy hat es mir angetan. Mein absoluter Favorit was dieses Genre angeht ist der leider inzwischen verstorbene David Gemmell. Wirklich sehr schade, dass es gerade diesen Autor getroffen hat, aber da bewahrheitet sich wohl wieder der Spruch: Die besten gehen zuerst.
Gemmell schrieb unter anderem die grandiose Drenai-Saga, die insgesamt 10 Teile umfasst und wohl den größten Bekanntheitsgrad unter allen Veröffentlichungen Gemmells darstellt. Doch generell sind seine Bücher ohne Vorbehalt zu empfehlen.

Ein weiterer Autor, dessen Bücher mir sehr zugesagt haben, ist David Eddings. Speziell die Bücher, die er zusammen mit seiner, inzwischen leider ebenfalls verstorbenen Frau Leigh Eddings geschrieben hat, kann ich sehr empfehlen, insgesamt aber auch hier eine absolute Empfehlung für all seine Werke aussprechen.

Aktuell gerne gelesen sind die Bücher von Joe Abercrombie. Leider lässt der dritte Teil seiner aktuellen (ich glaube sogar ersten) Trilogie noch auf sich warten, so dass ich bisher nur in den ersten hineingelesen habe. Aber das hat definitiv Lust auf mehr gemacht!

Ein weiterer großer Autor im Fantasy-Bereich ist Stan Nicholls, der Autor von "Die Orks", welches sicherlich vielen bekannt ist, die sich mit phantastischer Literatur auseinander setzen. Ebenfalls sehr gut und interessant geschrieben ist der dreibändige Bhealfa-Zyklus.

Angeregt durch Nicholls' Ork-Bücher habe ich mich tatsächlich auch einem deutschen Autor zugewandt, der ebenfalls die Ork-Thematik aufgegriffen hat: Michael Peinkofer.
Erstaunt war ich dabei über den sehr guten Schreibstil, zwischen extrem witzig bis blutig, immer unterhaltsam und zum Weiterlesen animierend. Bisher hatte ich an deutschen Autoren auf dem Sektor der Fantasy lediglich Wolfgang Hohlbein im Bücherregal, wobei mir dessen Schreibstil zu großen Teilen (abgesehen vom sehr lesenswerten Hexer-Zyklus) nicht wirklich zusagt. Um so überraschter war ich also, dass es tatsächlich auch ausgezeichnete deutsche Autoren gibt.

Durch diesen Erfolg animiert, habe ich vor kurzem das Buch "Sturmwelten" von Christoph Hardebusch (ja, eben jender, der "Die Trolle" geschrieben hat) erworben. Zwar habe ich bis jetzt erst etwa 120 Seiten gelesen, doch gefällt mir auch hier der Stil ausgesprochen gut, weshalb ich jetzt einfach mal die Behauptung wage, dass auch bald die Troll-Bände mein überfülltes Bücherregal zieren werden.

Eventuell konnte ich mit dieser kleinen Abhandlung jemandem etwas neuen phantastischen Lesestoff näher bringen können. Das würde mich sehr freuen. Noch erfreuter wäre ich jedoch, wenn mich jemand auf Autoren aufmerksam machen würde, die in meiner persönlichen Bibliothek bisher nicht vertreten sind. Für gute Fantasy bin ich immer offen.
Scheut euch also nicht und bombardiert mich mit Kommentaren (ja, ich weiß, dass das hier sowieso keiner liest ;) ).

 

Gruß,
    BBo

Sonntag, 11. November 2007

KnightFight

Ich habe mich mal wieder bei einem Browsergame angemeldet.
Jaja, das tue ich öfter und meist verliere ich relativ flott das
Interesse oder das Spiel wird mir zu zeitintensiv.
Letzteres scheint bei dem aktuellen jedoch nicht der Fall zu sein.
Offensichtlich ist es hier nicht nötig, die Hälfte seines Tages nur
mit dem Spiel zu verbringen. Großer Pluspunkt.
Ein weiterer Punkt auf der Haben-Seite ist die Thematik, die
behandelt wird: Ritter.
Man erstellt sich einen Charakter und baut diesen aus. Hierzu
trainiert man gegen Gold seine Attribute. Dieses Gold erhält
man durch die Erledigung von Aufträgen. Bonus hierbei sind
Erfahrungspunkte, die man in gewisse Fähigkeiten des
Charakters steckt. Zusätzlich kauft man sich noch neue Waffen
sowie Rüstung.
Dies alles hat den Zweck, sich den Charakteren der anderen
Spieler im direkten Zweikampf entgegen zu stellen.
Das klingt für mich insgesamt recht interessant und spaßig.
Wermutstropfen dabei ist, dass auch hier wieder abkassiert wird.
Allerdings scheinen die Boni für "Premium-User" nicht so eklatant
zu sein wie in anderen Spielen dieser Art.

Wem ich das Spiel jetzt ein wenig schmackhaft machen konnte,
der möge doch einen Klick wagen. Natürlich bringt mir das auch ein
klein Wenig im Spiel.
Schöner wäre natürlich noch, wenn sich jemand aufgrund meiner
Bemühungen anmelden und mitspielen würde ;)

Gruß,
    BBo

Montag, 30. April 2007

Zeitvertreib

Schönen guten Abend.
Heute möchte ich euch an meinem momentanen Freizeit-Killer
teilhaben lassen. Wäre hätte es erwartet, es handelt sich dabei
um ein Browser-Game.
Der Name ist Space Invasion und läuft auf den Servern von
Bigpoint, die Leuten, die sich für Browser-Games interessieren,
durchaus bekannt sein dürften.

Beim Spiel handelt es sich um eine Weltraum-Simulation.
Es gilt, Planeten zu besiedeln, Rohstoffe zu sammeln und Gegner
zu eliminieren. Im Prinzip handelt es sich also um einen Klon
des doch recht berühmten OGame.
Im Gegensatz zu diesem läuft es allerdings noch nicht sehr lange,
jedoch hat bereits der zweite Server geöffnet.
Interessierte haben hierbei also durchaus noch die Möglichkeit
einzusteigen.
Doch Vorsicht: das Spiel frisst ziemlich viel Zeit!

Insgesamt ist es wirklich gut gemacht, Bugs sind so gut wie nicht
vorhanden. Zumindest ist mir noch keiner untergekommen.

Solltet Ihr Euch also entschließen, Euch das Spiel einmal an zu
schauen, hinterlasst mir doch mal einen kleinen Kommentar.
Danke dafür.

Gruß,
    BBo