Freitag, 28. Dezember 2007

Urlaub!

Endlich ist es soweit, der letzte Urlaub des Jahres ist angebrochen. Das zwar inzwischen schon seit einigen Tagen, jedoch war in letzter Zeit einfach ein wenig zu viel los, um hier zu posten.

Da hätten wir beispielsweise Stress auf der Arbeit, Weihnachten und weitere persönliche Dinge, die hier nicht wirklich etwas zu suchen haben.

Nun aber hat der Urlaub richtig angefangen! Endlich kann ich mich den Dingen widmen, die während der Arbeitszeit leiden mussten. Da hätten wir eine Menge von Wii-Spielen, Bücher und nicht zuletzt der neue Laptop, der schon seit einer kleinen Ewigkeit auf sich warten lässt. Immerhin ist dieser inzwischen versandt worden. Jetzt liegt es also nur noch in der Hand von DHL. Banges Warten und Hoffen - keine Situation, mit der ich gut klar komme. Glücklicherweise habe ich ja aber genug Ablenkung, wie schon gesagt.

Leider habe ich es ja versäumt, Euch allen da draußen ein Frohes Fest zu wünschen (das Ihr zweifellos dennoch hattet), doch Euch einen Guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes Jahr 2008 zu wünschen, lasse ich mir nicht nehmen.

Alle, die den gleichen Luxus genießen können wie ich, und jetzt gerade Urlaub haben: genießt ihn! Allen anderen: haltet durch, der nächste Urlaub kommt bestimmt! ;)

Damit möchte ich auch schon wieder schließen, denn ich habe noch so einiges vor mir, das innerhalb der nächsten zwei Wochen erledigt werden muss.

Also, macht's gut und feiert schön in das nächste Jahr hinein!

Gruß,
    BBo

Montag, 12. November 2007

Windows Live Writer

Ich spiele hier gerade mal mit dem Windows Live Writer herum, einem Produkt aus der Live-Palette von Microsoft. Mit besagtem Live Writer ist es möglich, Blog-Einträge für verschiedene Blogs (u.a. Live Spaces und Blogger) offline zu erstellen und sie anschließend hochzuladen.

Die Software ist insgesamt sehr gut gestaltet und auch in der Lage, die Daten des eigenen Blogs einzulesen, so dass diese offline verwendet werden können. Beispielsweise habe ich im Live Writer meine verwendeten Tags zur Verfügung. Sehr schön gemacht.

Natürlich kann nicht nur ein Blog verwaltet werden, wo kämen wir denn da hin? Vielmehr ist es möglich, in den Einstellungen die Daten mehrerer Blogs zu verwalten und hierfür Einträge zu veröffentlichen. Nett ist auch die Rechtschreibprüfung, wobei ich mir an dieser Stelle einfach mal anmaße, diese eigentlich nicht zu benötigen. Lustig hierbei ist, dass mir gerade in diesem Moment das Wort "Rechtschreibprüfung" als Fehler angezeigt wird... :)

Insgesamt scheint sich bei diesem Programm jemand wirklich Gedanken gemacht zu haben. Generell ist die als Web2.0-Offensive zu sehende Live-Initiative, die Microsoft gerade fährt, sehr interessant und hilft den Redmondern mit Sicherheit dabei, an Google & Co. verlorenen Boden wieder gut zu machen.

Für Interessenten ist hier die offizielle Seite des Live Writers, auf der dieser einzeln sowie im Paket mit anderen Live-Produkten zum Download angeboten wird.

Bis jetzt gefällt mir der Live Writer jedenfalls sehr gut. Jetzt muss sich nur noch zeigen, ob die Formatierung beim Veröffentlichen des Eintrags nicht total in die Binsen geht und ich wieder schön nacharbeiten muss. Daumen drücken und los geht's! :)

Gruß,
    BBo

Sonntag, 11. November 2007

KnightFight

Ich habe mich mal wieder bei einem Browsergame angemeldet.
Jaja, das tue ich öfter und meist verliere ich relativ flott das
Interesse oder das Spiel wird mir zu zeitintensiv.
Letzteres scheint bei dem aktuellen jedoch nicht der Fall zu sein.
Offensichtlich ist es hier nicht nötig, die Hälfte seines Tages nur
mit dem Spiel zu verbringen. Großer Pluspunkt.
Ein weiterer Punkt auf der Haben-Seite ist die Thematik, die
behandelt wird: Ritter.
Man erstellt sich einen Charakter und baut diesen aus. Hierzu
trainiert man gegen Gold seine Attribute. Dieses Gold erhält
man durch die Erledigung von Aufträgen. Bonus hierbei sind
Erfahrungspunkte, die man in gewisse Fähigkeiten des
Charakters steckt. Zusätzlich kauft man sich noch neue Waffen
sowie Rüstung.
Dies alles hat den Zweck, sich den Charakteren der anderen
Spieler im direkten Zweikampf entgegen zu stellen.
Das klingt für mich insgesamt recht interessant und spaßig.
Wermutstropfen dabei ist, dass auch hier wieder abkassiert wird.
Allerdings scheinen die Boni für "Premium-User" nicht so eklatant
zu sein wie in anderen Spielen dieser Art.

Wem ich das Spiel jetzt ein wenig schmackhaft machen konnte,
der möge doch einen Klick wagen. Natürlich bringt mir das auch ein
klein Wenig im Spiel.
Schöner wäre natürlich noch, wenn sich jemand aufgrund meiner
Bemühungen anmelden und mitspielen würde ;)

Gruß,
    BBo

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Internet-Zensur

Zensur der Medien, das kennt man ja - allerdings eher aus China
und nicht bei uns in Deutschland. Allerdings  ist es jetzt auch hier
so weit. So hat der Anbieter Arcor auf Bestreben von Kirchberg
Logistik und einstweiliger Verfügung des Landgerichts Frankfurt
den Zugriff auf die Seite youporn.com gesperrt.

Kirchberg Logistik erwirkte diese Verfügung, da sich die Betreiber
der Seite youporn.com nicht an geltendes deutsches Recht halten,
was den Jugendschutz betrifft. Kirchberg hingegen ist mit seinen
Erotik-Angeboten an dieses Recht gebunden und sieht darin einen
Wettbewerbsnachteil. Zu dumm, wenn der Wettbewerber im
Ausland sitzt und nicht antastbar ist. Dann verbietet man eben
den Zugriff, sehr schlau.

Die ganzen Hintergründe gibt es bei golem.de zum Nachlesen.

Worauf ich hier hinaus möchte, ist die Art und Weise, wie Arcor
die Auflagen der einstweiligen Verfügung erfüllt und wie diese
zu umgehen sind.
Arcor hat lediglich die Adresse www.youporn.com auf seinem
eigenen DNS gesperrt, so dass die Adresse nicht mehr aufgelöst
und dadurch der Browser nicht mehr an die korrekte Adresse
weitergeleitet werden kann.
Gott sei Dank, dass es alternative DNS-Server in rauen Mengen
gibt, ebenso wie die Möglichkeit, den zu verwendenden DNS im
Betriebssystem umzustellen.
Eine Anleitung hierzu, zusammen mit einer kleinen Liste von
alternativen DNS-Servern bietet der Chaos Computer Club.
Der "Umbau" nimmt weniger als eine Minute in Anspruch und
setzt die Maßnahmen Arcors absolut wirkungsvoll außer Kraft.
So behält sich der Arcor-Kunde also weiterhin seinen unzensierten
Zugriff auf das WWW.

Gruß,
    BBo

Dienstag, 23. Oktober 2007

neuer Service für Leser dieses Blogs

Schönen guten Tag, ich habe heute im Netz mal wieder
eine recht nette Sache gefunden, die ich natürlich gleich
wieder testen musste. Gefallen hat sie mir auch, deshalb
profitieren jetzt die Opera-User unter den Lesern hier
davon.

Eventuell ist man schon auf das neue Feld oben rechts
über der Navigation gestoßen, das den Titel
"Widgetize BBo's life" trägt. Ein Klick auf den Button,
der sich in eben jenem Bereich befindet, öffnet ein
Widget, welches den Blog einbindet (natürlich, wie
bereits gesagt, nur für Opera-Benutzer).

Wer seinem Blog gern etwas ähnliches spendieren möchte,
der schaue doch einfach mal beim Opera Widget Generator
vorbei.

Gruß,
    BBo

Freitag, 12. Oktober 2007

Ein Silberstreif am Horizont

Schönen guten Tag zusammen!

Ich habe mal wieder etwas gefunden, das mich fasziniert und
fesselt, eine Erfindung aus Redmond.
Offenbar werde ich doch noch zum Microsoft-Fanboy :)
Es handelt sich bei der Entdeckung um Silverlight.
Dieses Wort geistert zur Zeit durch die Weiten des WWW und wird
vielerorts bereits jetzt als "Flash-Killer" tituliert. Und mal ganz
unter uns, ausgehend von dem, was ich bisher gesehen habe,
könnte das absolut zutreffen.
Wird Microsoft tatsächlich das aktuell extrem angesagte AJAX, aus
dem der Web2.0-Wahn mit entwachsen ist, tatsächlich einholen
oder gar verdrängen können? Es wird sicherlich spannend, dies zu
beobachten. Ich jedenfalls versuche gerade, auf den (extrem
schnellen) Zug aufzuspringen und mich in Silverlight einzuarbeiten.
Sollten sich da Erfolge abzeichnen, wird vielleicht sogar mal meine
Homepage mit Inhalt gefüllt werden. Daumen drücken ist angesagt!

Aktuell bin ich allerdings erst ganz am Anfang. Im Hintergrund läuft
gerade eine Installation von MS WinXP auf MS Virtual PC 2007.
Wenn diese abgeschlossen ist, werde ich erst einmal die aktuelle
Beta von VisualStudio 2008 "Orcas" auf eben jene VM spielen.
Eigentlich waren all diese Aktionen für meinen Laptop geplant,
doch mit insgesamt nur 512MB RAM könnten da leichte
Problemchen auftreten. Wobei, ich bin auch nicht wirklich
optimistisch, dass auf dem Festrechner mit 1GB RAM da viel
laufen wird.
Zur Not muss dann eventuell erst mal die VisualStudio 2005
Express-Edition
herhalten. Sollte auch das nicht ausreichend
performant sein, werden meine ehrgeizigen Pläne gleich mal zu
Beginn einen Dämpfer bekommen. Ich müsste dann über die Neu-
anschaffung eines flotten, neuen Notebooks nachdenken. Stellt
sich nur wieder die Frage nach jemandem, der mir das bezahlt ;)

Jetzt habe ich hier schön breit getreten, was ich alles tue,
allerdings steht nach wie vor im Raum, weshalb. Aus diesem Grund
hier ein kleines Beispiel, wozu Silverlight in der Lage ist.
Mit diesem kleinen bisschen konnte ich mich schon verdammt lange
beschäftigen und wurde die Faszination gar nicht mehr los. Bin
gespannt, ob das noch jemandem so geht. Kommentare dazu sind
mehr als erwünscht. ;)

So, die Installation von WinXP sollte dann gleich mal durch sein,
deshalb lasse ich euch mal wieder allein.

Es grüßt der MS-Fanboy,
BBo

Dienstag, 2. Oktober 2007

versteckter Flugsimulator in Google Earth

Da hab ich doch mal wieder etwas recht interessantes gefunden.
So kann man nämlich in Google Earth einen verteckten Flug-
simulator aktivieren, der es erlaubt mit einer F16 oder einer
SR22 über den Globus zu fliegen.
Dazu ist es lediglich nötig, in Google Earth die Tasten-
kombination Strg + Alt + A zu drücken.
Dann sollte sich ein Auswahlmenü öffnen, das einem die Wahl
der Maschine und des Abflughafens lässt.
Eine wirklich interessante Spielerei, die Google sich da mal
wieder hat einfallen lassen.

Die Steuerung des Simulators gestaltet sich relativ schwierig.
Ein großer Teil der zur Verfügung stehenden Tasten des
Keyboards wird genutzt. Über die Hilfe lässt sich jederzeit
die Seite mit der Übersicht der Tastaturbelegung aufrufen.

Laut golem.de wurde die Einführung des Flugsimulators nicht
offiziell von Seiten Googles angekündigt, so dass nicht klar ist,
ob er auch in neueren Versionen von Google Earth zur Verfügung
stehen wird.

Den entsprechenden Artikel auf golem.de könnt ihr hier finden.
Hier gibt es ebenfalls die Tastenkombination für die Mac-Version
von Google Earth sowie alternative Kombinationen für Windows-
Systeme, falls die hier beschriebene nicht funktionieren sollte.

Nun dann mal viel Spaß beim Erkunden der Welt aus luftiger Höhe.

Gruß,
    BBo

Donnerstag, 2. August 2007

Sendepause...

Genau die gab es in letzter Zeit, dafür erst mal sorry.
Woran genau das gelegen hat, kann ich selbst nicht so
genau sagen, genug zu berichten hätte es eigentlich durch-
aus gegeben. Deshalb erzähle ich jetzt einfach mal von
den letzten paar Wochen und versuche, wieder etwas regel-
mäßiger meine Erlebnisse in schriftlicher Form auf diese
Seite zu bannen (zumindest so lange, bis Blogger keine
Lust mehr auf mein Geschwafel hat :P ).

  • Der aus meiner Sicht wichtigste Punkt:
    wir haben Urlaub gebucht!
    Nachdem wir letztes Jahr ja leider keine Gelegenheit hatten,
    uns aus Deutschland zu schleichen, um wenigstens mal zwei
    Wochen im Jahr gutes Wetter zu haben.
    Um so schöner ist es da, dass wir dieses Jahr wieder in das
    Hotel kommen werden, das uns 2005 so gut gefallen hat, das
    Akassia Swiss Resort in El Quseir, Ägypten.
    Einziger Wermutstropfen dabei ist, dass wir eigentlich zu viel
    dafür ausgeben. Allerdings waren wir bei der Wahl des Hotels
    ein wenig engstirnig und überglücklich, dass es tatsächlich
    noch Kontingent in diesem Hotel zu genau dem Zeitpunkt gab,
    zu dem wir unseren Urlaub geplant hatten, dass uns das nicht
    gestört hat (und auch jetzt nicht tut).
    Wird der Urlaub dort wieder so genial wie vor zwei Jahren,
    dann ist er das Geld auf alle Fälle wert!


  • Als nächstes: Ich kann sehen!
    Ok, natürlich nach wie vor nicht ohne Sehhilfe, doch hat sich
    immerhin eben diese nach etwa fünf Jahren mal verändert.
    Natürlich hat sich mal wieder ein gutes Stück meiner natür-
    lichen Sehfähigkeit verkrümelt, weshalb die neue Brille
    gleich mal wieder eine gute Ecke stärker ist, aber im End-
    effekt ist das bei dem aktuellen Stand der Sehbehinderung
    auch vollkommen schnuppe.
    Was zählt ist, dass ich aktuell mit der Brille sehr gut sehe
    und das Titangestell, welches die Gläser vor meine Augen hält,
    auch noch recht gut aussieht.

  • Ein recht aktuelles Schlagwort ist auch: "Überstundenverbot".
    Klingt komisch, wenn man an die letzten paar Wochen des
    Jahres 2006 denkt, in denen 10 und mehr Stunden absolut
    normal waren, doch momentan ist es für die Mitarbeiter im
    aktuellen Projekt das Anhäufen von Überstunden tabu.
    Eine ziemlich seltsame Situation, mit der ich da fertig werden
    muss, doch ich tu' mein Bestes. Ich hoffe nur, dass ich mich
    nicht zu sehr daran gewöhnen werde, denn die Zeit, in der eine
    Menge von Überstunden anfallen werden, werden wieder
    kommen, da würde ich jede Wette darauf eingehen.
    Spätestens Ende des Jahres wird es wieder hektisch und
    chaotisch, ganz sicher.
    So lange werde ich es aber genießen, da seid euch gewiss!


Heute war ein langer Tag, mein Kopf vermittelt mir ein angenehm
schmerzhaftes Gefühl und zu erzählen hab' ich im Moment auch
eigentlich nichts mehr. Aus diesem Grund mach ich jetzt hier
mal Schluß und wünsche allen bereits jetzt ein angenehmes
Wochenende.

Gruß,
BBo

Montag, 2. Juli 2007

PStart

In den letzten Tagen habe ich mich, wer hätte es erwartet, noch
ein wenig mit der Thematik "Stickware" auseinander gesetzt.
Da kam der entsprechende Artikel in Ausgabe 14/2007 der c't
gerade recht. Durch diesen habe ich vom Launcher PStart
erfahren.
Schon durch die Screenshots im Magazin war mir klar, dass
ich diesen Launcher definitiv besser finden werde als U3 und
PortableApps. Also, rauf auf den Stick!

Für mich der große Vorteil von PStart gegenüber der zwei
bekannteren Alternativen: man kann sein Menü selbst so
konfigurieren, wie man es gerne hätte. Nicht die Launcher-
Software an sich legt die Reihenfolge fest, in der die Programme
in der Liste auftauchen. Auch die Namen, die angezeigt werden
sollen, werden nicht aus den Infos der exe-Datei gezogen, sondern
können selbst eingegeben werden. Das verhindert ewig lange und
nervige Namenskonstrukte wie z.B. "Mozilla Thunderbird, Portable
Edition".
Auch sehr positiv ist dabei, dass man seine Programme in Gruppen
zusammenfassen kann, die innerhalb des Menüs als Ordner
dargestellt werden und so viel eher den Eindruck erwecken, als
gehören sie zum System.

PStart bietet noch einige weitere nette Schmankerl.
Da wäre beispielsweise die Suche zu nennen, die nicht nur die
Daten durchforstet, die auf dem Stick verweilen, sondern sogar
das Start-Menü des Rechners, an dem der Stick angeschlossen ist.
Ungleich interessanter ist aus meiner Sicht aber die kleine System-
übersicht, die man vom Programm erhalten kann. Hier werden
Infos wie Geschwindigkeit der CPU des Host-Rechners oder auch
Größe des Hauptspeichers sowie dessen momentane Auslastung.
In einigen Situationen sicherlich recht hilfreich, wenn man gerade
nichts anderes zur Hand hat.

Sehr schön finde ich im Übrigen auch, dass das Symbol im Info-
Bereich rechts unten ebenfalls als Starter dienen kann, denn es
beherbergt die Symbole der eingetragenen Programme in einer
verkleinerten Darstellung. So spart man es sich, den eigentlichen
Starter zu öffnen. Sehr angenehm.

Anders als für U3 und PortableApps gibt es für PStart keine
extra erstellten Programm-Versionen, die vom Stick lauffähig
sind. Entweder erledigt man die Arbeit, die gewünschten
Programme portabel zu machen, selbst oder man greift auf U3-
bzw. PortableApps-Programme zurück, die natürlich einwandfrei
laufen.

Für alle, denen U3 und PortableApps zu wenige Möglichkeiten zur
Konfiguration bietet, dem sei geraten, sich PStart einmal genauer
anzusehen.
Ich jedenfalls bin damit mehr als zufrieden und denke, dass ich
meinen Stickware-Launcher gefunden habe.

Sollte ich jemanden überzeugt haben, sich mit PStart zu
beschäftigen, so möge derjenige hier klicken.

Gruß,
    BBo

Mittwoch, 20. Juni 2007

Neues Spielzeug


Was tun, wenn plötzlich der heißgeliebte
128MB-USB-Stick nicht mehr aufzufinden
ist? Natürlich, man sucht ein wenig
demotiviert danach, denkt sich aber
heimlich: "Endlich kommt ein größerer Stick ins Haus!"

Nach einigen Tagen ohne Stick (in denen man ihn im Übrigen ca.
100 mal so oft benötigt hätte wie sonst, wenn er da ist) kommt
man dann zu der Entscheidung, sich einen neuen zu bestellen.

Das Angebot ist unüberschaubar groß, die Unterschiede marginal.
Deshalb habe ich mich im Endeffekt für einen Stick entschieden,
der gut aussieht, offenbar recht stabil ist und zudem noch
schön klein, so dass er auch tatsächlich in einen der zwei USB
Slots an meinem Firmen-Laptop passt. Gar nicht so einfach, denn
das ist alles verdammt eng an dem Ding.

Der Stick meiner Wahl ist im Übrigen der SanDisk Cruzer Titanium
in der 2GB-Ausführung.
Gerne hätte ich ein 4GB-Modell genommen, allerdings halte ich
die Preise für diese Luxus-Klasse der USB-Sticks noch für zu
hoch, verglichen mit den 2GB-Modellen.

Lustig fand ich im Übrigen, dass es tatsächlich noch USB-Sticks
mit einer Kapazität von 64MB zu kaufen gibt. Wer möchte die denn
heute noch haben?

Zu den Features des SanDisk Cruzer Titanum gehört neben dem ein-
und ausfahrbaren USB-Stecker auf Software-Seite auch U3.
Bei U3 handelt es sich um einen Standard, nach dem Programme
entwickelt werden, die ohne jegliche Installation auf dem
Zielrechner direkt vom USB-Stick lauffähig sind.
Wem diese Erklärung nicht passt, der möge zu Wikipedia gehen und
dort diesen Artikel lesen.

Ich habe mich jetzt bereits einige Tage mit U3 auseinandergesetzt
und muss sagen: Sehr gute Erfindung!
Ich habe Opera installiert, also immer meinen bevorzugten Browser
dabei. Weiterhin liegt ein konfiguriertes Thunderbird auf dem
Stick, so dass ich meine Mails von jedem Rechner mit Internet-
Anschluss direkt auf das portable Medium laden kann.
Dank WinRAR habe ich auch meinen bevorzugten Packer immer am
Mann. Office ist auch kein Problem mehr, dafür hab ich OpenOffice
installiert.
Viren stellen auch kein Problem mehr da, habe ich doch immer
meinen Avast! dabei.

Einziger Nachteil an der ganzen Sache ist, dass U3 ausschließlich
unter Windows funktioniert. Linux und MacOS bleiben aussen vor.

Zu U3 gibt es auch noch die quelloffene Alternative PortableApps,
die ich ebenfalls kurz angetestet habe.
An sich auch sehr schön, allerdings fehlt mir dabei einfach mein
geliebter Opera. Ich will den Firefox nicht benutzen, ich mag
ihn nicht!

Dafür gibt es natürlich kein Programm für PortableApps, für das
eine Bezahlung fällig wird. Das ist bei U3 leider anders.
Die beste Lösung wäre es wohl, sowohl U3 als auch PortableApps
auf den Stick zu packen, um ein wirklich umfangreiches,
abgerundetes und vor allem kostenfreies Paket zu haben.
Allerdings hat man dann gleich mal ein knappes GB weniger Platz.
Ich habe zur Zeit ca. 600MB belegt. Und das mit "gerade mal" 10
Programmen.
Wahrscheinlich werde ich das alles einfach so lassen und erst mal
weiter Erfahrungen sammeln. Wenn ich dann merke, dass mir
noch etwas fehlt, kann ich mir immernoch überlegen, was ich tue.

Zum Schluss noch ein Hinweis auf eine gute Anlaufstelle für Infos
rund um U3: das deutschsprachige Forum für U3

Gruß,
BBo