In den letzten Tagen habe ich mich, wer hätte es erwartet, noch
ein wenig mit der Thematik "Stickware" auseinander gesetzt.
Da kam der entsprechende Artikel in Ausgabe 14/2007 der c't
gerade recht. Durch diesen habe ich vom Launcher PStart
erfahren.
Schon durch die Screenshots im Magazin war mir klar, dass
ich diesen Launcher definitiv besser finden werde als U3 und
PortableApps. Also, rauf auf den Stick!
Für mich der große Vorteil von PStart gegenüber der zwei
bekannteren Alternativen: man kann sein Menü selbst so
konfigurieren, wie man es gerne hätte. Nicht die Launcher-
Software an sich legt die Reihenfolge fest, in der die Programme
in der Liste auftauchen. Auch die Namen, die angezeigt werden
sollen, werden nicht aus den Infos der exe-Datei gezogen, sondern
können selbst eingegeben werden. Das verhindert ewig lange und
nervige Namenskonstrukte wie z.B. "Mozilla Thunderbird, Portable
Edition".
Auch sehr positiv ist dabei, dass man seine Programme in Gruppen
zusammenfassen kann, die innerhalb des Menüs als Ordner
dargestellt werden und so viel eher den Eindruck erwecken, als
gehören sie zum System.
PStart bietet noch einige weitere nette Schmankerl.
Da wäre beispielsweise die Suche zu nennen, die nicht nur die
Daten durchforstet, die auf dem Stick verweilen, sondern sogar
das Start-Menü des Rechners, an dem der Stick angeschlossen ist.
Ungleich interessanter ist aus meiner Sicht aber die kleine System-
übersicht, die man vom Programm erhalten kann. Hier werden
Infos wie Geschwindigkeit der CPU des Host-Rechners oder auch
Größe des Hauptspeichers sowie dessen momentane Auslastung.
In einigen Situationen sicherlich recht hilfreich, wenn man gerade
nichts anderes zur Hand hat.
Sehr schön finde ich im Übrigen auch, dass das Symbol im Info-
Bereich rechts unten ebenfalls als Starter dienen kann, denn es
beherbergt die Symbole der eingetragenen Programme in einer
verkleinerten Darstellung. So spart man es sich, den eigentlichen
Starter zu öffnen. Sehr angenehm.
Anders als für U3 und PortableApps gibt es für PStart keine
extra erstellten Programm-Versionen, die vom Stick lauffähig
sind. Entweder erledigt man die Arbeit, die gewünschten
Programme portabel zu machen, selbst oder man greift auf U3-
bzw. PortableApps-Programme zurück, die natürlich einwandfrei
laufen.
Für alle, denen U3 und PortableApps zu wenige Möglichkeiten zur
Konfiguration bietet, dem sei geraten, sich PStart einmal genauer
anzusehen.
Ich jedenfalls bin damit mehr als zufrieden und denke, dass ich
meinen Stickware-Launcher gefunden habe.
Sollte ich jemanden überzeugt haben, sich mit PStart zu
beschäftigen, so möge derjenige hier klicken.
Gruß,
BBo
Montag, 2. Juli 2007
PStart
Mittwoch, 20. Juni 2007
Neues Spielzeug

Was tun, wenn plötzlich der heißgeliebte
128MB-USB-Stick nicht mehr aufzufinden
ist? Natürlich, man sucht ein wenig
demotiviert danach, denkt sich aber
heimlich: "Endlich kommt ein größerer Stick ins Haus!"
Nach einigen Tagen ohne Stick (in denen man ihn im Übrigen ca.
100 mal so oft benötigt hätte wie sonst, wenn er da ist) kommt
man dann zu der Entscheidung, sich einen neuen zu bestellen.
Das Angebot ist unüberschaubar groß, die Unterschiede marginal.
Deshalb habe ich mich im Endeffekt für einen Stick entschieden,
der gut aussieht, offenbar recht stabil ist und zudem noch
schön klein, so dass er auch tatsächlich in einen der zwei USB
Slots an meinem Firmen-Laptop passt. Gar nicht so einfach, denn
das ist alles verdammt eng an dem Ding.
Der Stick meiner Wahl ist im Übrigen der SanDisk Cruzer Titanium
in der 2GB-Ausführung.
Gerne hätte ich ein 4GB-Modell genommen, allerdings halte ich
die Preise für diese Luxus-Klasse der USB-Sticks noch für zu
hoch, verglichen mit den 2GB-Modellen.
Lustig fand ich im Übrigen, dass es tatsächlich noch USB-Sticks
mit einer Kapazität von 64MB zu kaufen gibt. Wer möchte die denn
heute noch haben?
Zu den Features des SanDisk Cruzer Titanum gehört neben dem ein-
und ausfahrbaren USB-Stecker auf Software-Seite auch U3.
Bei U3 handelt es sich um einen Standard, nach dem Programme
entwickelt werden, die ohne jegliche Installation auf dem
Zielrechner direkt vom USB-Stick lauffähig sind.
Wem diese Erklärung nicht passt, der möge zu Wikipedia gehen und
dort diesen Artikel lesen.
Ich habe mich jetzt bereits einige Tage mit U3 auseinandergesetzt
und muss sagen: Sehr gute Erfindung!
Ich habe Opera installiert, also immer meinen bevorzugten Browser
dabei. Weiterhin liegt ein konfiguriertes Thunderbird auf dem
Stick, so dass ich meine Mails von jedem Rechner mit Internet-
Anschluss direkt auf das portable Medium laden kann.
Dank WinRAR habe ich auch meinen bevorzugten Packer immer am
Mann. Office ist auch kein Problem mehr, dafür hab ich OpenOffice
installiert.
Viren stellen auch kein Problem mehr da, habe ich doch immer
meinen Avast! dabei.
Einziger Nachteil an der ganzen Sache ist, dass U3 ausschließlich
unter Windows funktioniert. Linux und MacOS bleiben aussen vor.
Zu U3 gibt es auch noch die quelloffene Alternative PortableApps,
die ich ebenfalls kurz angetestet habe.
An sich auch sehr schön, allerdings fehlt mir dabei einfach mein
geliebter Opera. Ich will den Firefox nicht benutzen, ich mag
ihn nicht!
Dafür gibt es natürlich kein Programm für PortableApps, für das
eine Bezahlung fällig wird. Das ist bei U3 leider anders.
Die beste Lösung wäre es wohl, sowohl U3 als auch PortableApps
auf den Stick zu packen, um ein wirklich umfangreiches,
abgerundetes und vor allem kostenfreies Paket zu haben.
Allerdings hat man dann gleich mal ein knappes GB weniger Platz.
Ich habe zur Zeit ca. 600MB belegt. Und das mit "gerade mal" 10
Programmen.
Wahrscheinlich werde ich das alles einfach so lassen und erst mal
weiter Erfahrungen sammeln. Wenn ich dann merke, dass mir
noch etwas fehlt, kann ich mir immernoch überlegen, was ich tue.
Zum Schluss noch ein Hinweis auf eine gute Anlaufstelle für Infos
rund um U3: das deutschsprachige Forum für U3
Gruß,
BBo
Mittwoch, 13. Juni 2007
OpenOffice in Version 2.2.1
Von OpenOffice ist die Version 2.2.1 erschienen.
Im Vergleich zur Vorversion 2.2.0 haben sich keine neuen
Funktionalitäten in das Paket geschlichen, diese kommen
erst mit dem nächsten größeren Paket 2.3 hinzu, welches
im Herbst erscheinen soll.
Jedoch empfiehlt sich das Update dennoch, denn es wurden
einige kleinere Fehler behoben. Für genauere Infos gibt
es hier die Release Notes.
Etwas seltsam finde ich, dass mich OpenOffice selbst nicht
darüber informiert, dass eine neuere Version als die von
mir installierte verfügbar ist. Selbst die von mir
initiierte Suche nach Updates ergab, dass es kein neueres
Paket gäbe. Zum Glück habe ich heise.de ;)
Im Übrigen findet man das Paket nur auf einigen wenigen
Mirrors in der deutschen Version. Eine Übersicht ist
hier zu finden.
Gruß,
BBo
Mittwoch, 6. Juni 2007
Mozilla Thunderbird v1.5.0.12 erschienen
Die Version 1.5.0.12 des E-Mail-Clients Mozilla Thunderbird
ist erschienen. Im Vergleich zur Vorgängerversion 1.5.0.10
wurde eine Lücke geschlossen, die es unter bestimmten
Umständen erlaubte, beliebigen Code auszuführen. Ein Update
ist daher anzuraten und wird auch von den Entwicklern
empfohlen.
Das Auslassen der Version 1.5.0.11 basiert übrigens darauf,
dass der Versionsrythmus dem des Mozilla-Browsers Firefox
angeglichen werden sollte.
Gruß,
BBo
Sonntag, 27. Mai 2007
stabile WiiMote
Immer wieder liest man Berichte darüber, dass die
Fernbedienung von Nintendo's neuer Konsole Wii zu Schäden
führt. Bisher tat ich diese Meldungen als absoluten
Humbug oder aber Ergebnisse fehlerhafter Handhabung des
Steuergerätes ab.
Dies hat sich am heutigen Abend geändert. Denn heute ist
der Tag, an dem ich die WiiMote fliegen sah.
Trotz umgelegter Handschlaufe konnte sich die WiiMote vom
Arm des Benutzers (nicht meiner zum Glück) lösen und in
Richtung Wand streben. Die Flugbahn, die sie beschrieb,
glich der eines Adlers im Anflug auf die Beute. Auf ihrem
Wege befand sich auch, wer hätte es gedacht, das TV-Gerät,
welches sie allerdings verfehlte. Ihr offensichtliches
Ziel war die Wand hinter dem Fernseher, die sie auch
unbehindert erreichte, um mit lautem Krachen von ihr abzu-
prallen und sich, der Erdanziehungskraft sei Dank, in
Richtung des Fußbodens verabschiedete. Auch die Uhr, die an
besagter Wand ihren Platz hat, ignorierte sie dabei
vollständig.
Wer nun jedoch glaubt, dass damit der gesellige Abend des
Bowling-Spielens sein abruptes, knallendes Ende gefunden habe,
der irrt. Denn die WiiMote überlebte den "Ausflug" unbeschadet,
so dass die versammelte Gruppe weiterhin dem Spiele frönen
konnte.
Natürlich wurde derjenige, der die WiiMote das Fliegen lehrte,
Ziel von Hohn und Spott der drei anderen Mitspieler, doch im
Endeffekt muss ich sagen: So viele Strikes hatte ich bisher
noch nie!
Also, hiermit ein Aufruf an alle, die beim Bowling besser werden
wollen: WERFT EURE WiiMotes AN DIE WAND! ;)
Gruß,
BBo
P.S.: Bitte diesen letzten Aufruf nicht ernst nehmen, ich will
nicht dafür verantwortlich sein, dass eure teuren WiiMotes als
Elektroschrott am Boden enden.
Freitag, 25. Mai 2007
Größere Attachments bei GoogleMail
GoogleMail kann nun Anhänge mit einer Größe von 20MB
versenden, statt wie bisher nur maximal Pakete von 10MB
in die Welt zu entlassen.
Das ist an sich eine nette Sache, aber ich hätte es
ehrlich gesagt bevorzugt, wenn die netten Leutchen bei
Google dazu entschlossen hätten, die lästige Sperre für
.exe-Dateienzu entfernen.
Klar, ok, es ist als positiv zu bewerten, wenn User geschützt
werden sollen, aber das geht doch definitiv zu weit, wie ich
finde.
Natürlich darf man sich darüber nicht beschweren, immerhin ist
der gesamte Service kostenlos und ansonsten auch hervorragend
umgesetzt, aber dieser eine kleine Punkt könnte sich mit der
Zeit zu einem Kriterium entwickeln, wegen dem sich viele User
gegen Googlemail entscheiden. Microsoft hat zum Beispiel auch
schöne (Hot-)Mail...
Gruß,
BBo
Donnerstag, 24. Mai 2007
Avast AntiVir führt Code aus CAB-Dateien aus
Sollte sich hier ein Benutzer her verirren, der den gleichen
Virenscanner benutzt wie ich (Avast AntiVir von der Firma
Alwil), sollte er schnellstmöglich ein Update der Software
durchführen.
Versionen unter der Versionsnummer 4.7.700 führen nämlich
beliebigen Code aus, wenn dieser sich in speziell präparierten
CAB-Dateien versteckt.
Ein Update bekommt man wie üblich über den integrierten
Updater der Software. Sollte dies nicht angeboten werden, so
ist dringend zu empfehlen, das Update manuell in die Wege zu
leiten.
Gruß,
BBo
Montag, 21. Mai 2007
Opera v9.21
Heute ist eine neue Version des Browsers Opera erschienen.
In dieser wurde eine kritische Sicherheitslücke gestopft,
die es Angreifern erlaubt, beliebigen Code auf dem System
des Opfers auszuführen. Hierzu war es lediglich nötig, die
Zielperson ein speziell präpariertes BitTorrent-File
herunterladen zu lassen.
Dieser Fehler trat offenbar nur in der Windows-Version des
BitTorrent-Clients des Browsers auf.
Um die Benutzer anderer Systeme nicht ganz leer ausgehen
zu lassen, wurde ein weiteres Feature implementiert.
Die integrierten Suchen bei zum Beispiel Google über die
Eingabe eines einzelnen Buchstabens ("g" für Google) in die
Adresszeile, gefolgt von dem gesuchten Begriff, führt einen
schon länger zur entsprechenden Ergebnisseite.
In 9.21 ist nun ein weiteres Kürzel hinzugekommen: ya für
Yahoo Answers.
Nicht-Windows-Systeme sind ebenfalls von der Verbesserung
der Stabilität des BitTorrent-Clients betroffen.
Weiterhin wurden noch einige kleine Fehler beseitigt, die
zum Absturz des Browsers führen konnten.
Freitag, 4. Mai 2007
WMICodeCreator
Da ist mir doch diese Woche tatsächlich mal ein wirklich nützliches
kleines Tool über den Weg gelaufen, welches kostenlos und dazu
noch direkt von Microsoft kommt. Erstaunlich!
Es handelt sich dabei um den WMICodeGenerator.
WMI steht für Windows Management Instrumentation. Diese stellt
eine einfache Zugriffsschicht zum Lesen und Schreiben von so gut
wie allen Einstellungen, die ein Windows-PC zu bieten hat.
Beispielsweise ist es mit WMI ein Leichtes, den aktuell genutzten
Hauptspeicher zu ermitteln. Oder interessieren Sie sich für den
Füllstand Ihrer Festplatte? Auch keine große Herausforderung für
WMI.
Was macht der WMICodeGenerator nun genau?
Dieses kleine Ding stellt sämtliche via WMI verfügbaren
Einstellungen dar und erstellt die zum Auslesen oder Setzen
benötigten Sourcecodes für VBScript, C# und VB.NET.
Eine sehr praktische Angelegenheit, spart man sich auf diesem
Wege doch immer mal wieder einiges an Tipp-Arbeit.
Sehr feine Geste von Microsoft, dieses sehr brauchbare Stück
Software kostenlos und sogar mit Sourcecode (C#) zur Verfügung
zu stellen.
Weiter so!
Zum Download geht es hier.
Montag, 30. April 2007
Zeitvertreib
Schönen guten Abend.
Heute möchte ich euch an meinem momentanen Freizeit-Killer
teilhaben lassen. Wäre hätte es erwartet, es handelt sich dabei
um ein Browser-Game.
Der Name ist Space Invasion und läuft auf den Servern von
Bigpoint, die Leuten, die sich für Browser-Games interessieren,
durchaus bekannt sein dürften.
Beim Spiel handelt es sich um eine Weltraum-Simulation.
Es gilt, Planeten zu besiedeln, Rohstoffe zu sammeln und Gegner
zu eliminieren. Im Prinzip handelt es sich also um einen Klon
des doch recht berühmten OGame.
Im Gegensatz zu diesem läuft es allerdings noch nicht sehr lange,
jedoch hat bereits der zweite Server geöffnet.
Interessierte haben hierbei also durchaus noch die Möglichkeit
einzusteigen.
Doch Vorsicht: das Spiel frisst ziemlich viel Zeit!
Insgesamt ist es wirklich gut gemacht, Bugs sind so gut wie nicht
vorhanden. Zumindest ist mir noch keiner untergekommen.
Solltet Ihr Euch also entschließen, Euch das Spiel einmal an zu
schauen, hinterlasst mir doch mal einen kleinen Kommentar.
Danke dafür.
Gruß,
BBo