Dienstag, 15. Juli 2008

Zwei Tage Berlin

Am letzten Wochenende waren wir zu viert in Berlin unterwegs. Grund war der Tour-Abschluss der Mario Barth Tour mit dem Titel "Männer sind primitiv aber glücklich", bei dem Barth mal eben einen Weltrekord aufgestellt hat. Dieser bestand darin, das Olympiastadion mit 77.000 Zuschauern zu füllen, was diesen Auftritt zum mit Abstand größten Comedy-Event macht. Der bisherige Rekordhalter war Chris Rock, der in London vor 15.000 Zuschauern auftrat. Eine leichte Steigerung also ;)

Ich muss zugeben, dass ich anfangs nicht wirklich begeistert war, mir die Show ansehen zu "müssen". Ich bin nicht unbedingt der größte Barth-Fan der Welt, ich ziehe Comedians wie Otto Waalkes oder Michael Mittermeier jederzeit vor. Schlussendlich bin ich aber doch froh, denn der Aufenthalt in Berlin insgesamt und insbesondere der Abend im Olympiastadion war einfach nur geil (das kann man einfach nicht anders ausdrücken).

Also flogen wir in kleiner Gruppe mit EasyJet von Basel nach Berlin Schönefeld - samstags morgens um halb neun. Dies bedeutete Aufstehen um halb sechs. Und das am Samstag... Ankunft in Berlin ca. 1,25 Stunden später, Koffer sofort bekommen, via Taxi ab zum Hotel. Koffer abladen und raus. Kurz vor 12 schnell durch das KaDeWe gehuscht, dann zum Mittagessen ins Hard Rock Cafe. Dort schnell 65€ für Futter und Getränke (zu viert) liegen lassen, beim Rausgehen noch schnell 50€ in zwei T-Shirts investiert und nochmal ab ins Hotel, weil "Einchecken" erst ab 14:00 möglich war.
Kurz noch ein paar Minuten relaxt, dann ab zur U-Bahn zum Stadion. Dort angekommen (um etwa 15:15 Uhr) in der bereits jetzt ewig langen Reihe von potentiellen Zuschauern eingereiht und auf die Öffnung der Tore gewartet. 15 Minuten später Sturm auf das Olympiastadion bis zu den Eingängen der einzelnen Blöcke. Vor Block "N" in die Menge der Wartenden gequetscht, dort bis 16:00 Uhr auf die Öffnung des Tores gewartet, reingestürmt, mit die besten Plätze des Stadions abgegriffen und ab zum Bier holen (das dritte des Tages dann inzwischen). Durchatmen...

Schon im Vorfeld wurden Gäste angekündigt, die den Zuschauern den Abend noch ein Stück angenehmer machen sollten. Das war auch nötig, denn Barth selbst sollte erst um 20:30 Uhr auf die Bühne treten, der Einlassbeginn war jedoch bereits um 15:00 Uhr (jedenfalls geplant).
Wer auftreten würde, war nicht zur Gänze bekannt, lediglich der Berliner Philip Carpenter und die ebenfalls aus Berlin stammende Band Culcha Candela wurden bekannt gegeben. Zusätzlich wurde ein weiterer "Special Guest" versprochen.

Philip Carpenter war für mich eine äußerst positive Überraschung. Auf seiner Seite hatte ich bereits in einige Lieder reingehört, die mir allerdings nicht all zu gut gefallen haben. Zu weich, zu "luschig". Live jedoch (danke auch an die extrem gute Anlage) kam er einfach nur super rüber. Zumal er den schweren Stand hatte, um 17:00 Uhr den Abend zu eröffnen. Respekt dafür!

Culcha Candela sind naturgemäß nicht gerade meine Lieblinge, bin ich doch (inzwischen) eingefleischter Rocker / Metaller. Dennoch muss man einfach uneingeschränkt zugeben, dass diese Band das Stadion gerockt hat. Zeitweise waren wirklich alle Hände oben, teilweise die Füße ebenso. Auch hier großer Respekt an die Band. So eine Stimmung zu verbreiten ist aller Ehren wert!

Dann wurde das Publikum kurz sich selbst überlassen. Die Zeit bis zum nächsten Künstler wurde mit Laola-Wellen am Stück überbrückt. Sehr gutes Publikum.

Gegen 19:00 Uhr erschien dann das erste mal der "Meister" auf den vier Leinwänden - von hinter der Bühne. Er kündigte den "Special Guest" an: Silbermond.
Beinahe wäre ich aufgestanden um die Stunde, die die Band spielt, woanders zu verbringen, doch dann erwähnte Barth beiläufig, dass gespielt werden würde, was ER wolle. Grund hierfür war eine verlorene Wette, die sich darum drehte, dass Barth das Olympiastadion füllen würde. Silbermond waren da offenbar nicht ganz so zuversichtlich - sehr zu unserer Freude.
So wurde der Auftritt von Silbermond mit "Highway to hell" begonnen - diesmal sehr zu MEINER Freude. Anschließend verlangte Barth "Live is life", "Wahnsinn", "Lebt denn der alte Holzmichel noch" und "Cheri Cheri Lady".  Alles sehr gut und sympathisch performt. Ich muss sagen, musikalisch haben Silbermond auf jeden fall was drauf.
Nun war das Publikum am Zug und wünschte sich - in Gedenken an die EM (und schließlich waren wir ja in einem Stadion) - "7 nation army". Den Abschluss bildete "We will rock you" und verdammt, das haben sie tatsächlich.
Eine Zugabe gab es auch noch, die einfach nur witzig war. Allerdings war ich da schon wieder unterwegs, den Biernachschub sichern.

Dann hieß es: eine Stunde auf den eigentlichen Grund unserer Anwesenheit warten. Zeit genug, noch "schnell" die Herrentoilette aufzusuchen (die in der Zwischenzeit bereits von einer Dreierreihe Frauen belagert wurde). Pommes waren wohl auch sehr beliebt, doch konnten wir die letzten drei Portionen ergattern und waren pünktlich 53 Sekunden vor Showbeginn wieder auf unseren Plätzen.

Dann betrat er die Bühne und zog gnadenlos sein Programm durch - OHNE Pause. Live absolut um Längen besser als auf DVD.
Auch hier eine Zugabe, aus dem neuen Programm.

Dann das Highlight (Achtung, Sprachspiel): Feuerwerk! Untermalt von der Hymne "Mensch Berlin", die Barth zusammen mit Paul Kuhn aufgenommen hatte. Zu diesem Zeitpunkt lag Barth auf einer kleinen Bühne im Mittelpunkt des Stadions und genoss einfach nur.

Schnell Becher abgegeben (1€ Pfand pro Becher), bemerkt, dass 120€ für Bier drauf gegangen sind und ab zur U-Bahn. Riesenpulk. Erste verfügbare U-Bahn erwischt, Tür direkt vor uns angehalten. Ekelhaftes Gedränge, übermenschliche Hitze, neun Stationen. Zurück auf dem Ku'damm, ab in 'ne Kneipe, Ende vom Klitschko-Kampf gesehen (Glückwunsch) und noch nen Wodka-Lemon runter gesaugt. Ab ins Bett.

Elf Uhr Zimmer räumen, Frühstück bei McDonalds auf dem Ku'damm. Sightseeing-Bus-Tour gebucht, in Bus eingestiegen, rumgefahren. Am Fernsehturm raus, zu Starbucks, halben Liter Cappucino reingekippt, wieder in den Bus, zum Brandenburger Tor, ausgestiegen, zum Reichstag und zurück zum Brandenburger Tor (direkt davor Feier zum Nationalfeiertag der Franzosen am nächsten Tag [dachte, wir wären in Schlaaaaand?]), wieder in den Bus, zurück zum Ausgangspunkt. Pizza essen, Koffer aus Hotel holen, auf Taxi warten, das am Morgen vom Hotel hätte bestellt werden sollen. Warten. Warten. Warten. Nachfragen, kein Taxi bestellt. Um die Ecke gelaufen, Millionen von Taxis (grob geschätzt). Ab zum Flughhafen, Einchecken, Einsteigen, losfliegen, landen, Aussteigen, Koffer holen (wieder fast als erster), durch den Zoll (mit den zwei Stangen Zigaretten aus dem Berliner Duty Free), ins Parkaus, zahlen, zum Auto, nach Hause. Ankuft ca. 21:45 Uhr. Rumsitzen, Bett.

Geiles Wochenende. Schweineteuer (ca. 400 ausgegebene Euronen - OHNE den Flug und die Eintrittskarten!!!), aber geil.

Dienstag, 8. Juli 2008

Ads wieder da!

So, nachdem ich meinen Fehler heute Abend endlich beseitigt habe, sind nun auch die Anzeigen wieder aktiv. Dann haltet euch mal ran, macht mich reich! ;)

Gruß,
    BBo

Probleme mit AdSense behoben

Hallo zusammen,

die Probleme mit AdSense, über die ich am gestrigen Abend berichtet habe, haben sich soeben erledigt. Was soll ich sagen, es war meine Schuld, meine Unaufmerksamkeit, die dazu geführt hat, dass gemeinnützige Anzeigen auf dieser Seite angezeigt wurden.
Beim Besuch der AdSense Seite wurde ich nämlich darauf hingewiesen, dass eine gültige Telefonnummer nötig ist, um am AdSense-Programm teilzunehmen.
Also schnell dem Link gefolgt, die Telefonnummer bestätigt, einen Anruf erhalten, in dem mir mein Code genannt wurde, den eingetippt, bestätigt und schon war alles wieder in Butter.
Alles sehr easy, das Gespräch hat exakt 29 Sekunden gedauert, der Code war fünfstellig, nichts, was zu Problemen führt. Und die Zeit sollte man definitiv auch haben.
Das einzige, was ich Google vorwerfen könnte, wäre, dass die AdSense-Seite leider nicht so übersichtlich ist, wie man sich das wünschen würde. Deshalb habe ich jedesmal den Hinweis übersehen, der von mir verlangte, meine Telefonnummer zu validieren, wenn ich auf der Seite war (was ja eigentlich täglich vorkommt...)

Naja, was solls, ich werde mir jetzt definitiv angewöhnen, die AdSense-Startseite genauer in Augenschein zu nehmen, damit ich derartig wichtige Hinweise in Zukunft nicht mehr übersehen werde.

Gruß,
    BBo

P.S.: Direkt nach dem Veröffentlichen ist mir aufgefallen, dass nach wie vor die gleichen Anzeigen geschalte sind. Ich denke, dass das System einfach eine gewisse Zeit benötigt, bis wieder normale Anzeigen geschaltet werden. Ich werde mich in Geduld üben...

Montag, 7. Juli 2008

Der ultimative Time-Killer

Gerade eben, bei der Durchsicht meiner angelegten Labels bin ich über das Label "Time-Killers" gestolpert. Da ist mir die Ankündigung des ultimativen Time-Killers durch den Kopf geschossen, die vor einigen Tagen durch das WWW ging.

So hat Blizzard nämlich vor kurzem Diablo III angekündigt. Wenn dieses Spiel nur halb so gut wird, wie ich es nach Diablo und dem Sequel Diablo II erwarte, wird das nach Release definitiv der ultimative Time-Killer.
Hoffentlich ist es bald soweit. Das schlimme an Ankündigungen ist doch immer, dass man weiß, was kommen wird, aber warten muss. Nicht für einen ungeduldigen Kerl wie mich...

Gruß,
    BBo

P.S.: Fans der Vorgängerteile: UNBEDINGT den Gameplay-Trailer anschauen!

Probleme mit AdSense

Hallo zusammen,

lange Zeit schon wieder vergangen, in der nichts geschrieben wurde.
Aber wie das nun mal immer so ist, fehlt halt einfach die Zeit.
Allerdings bin ich jetzt vor kurzem darauf gestoßen (worden), dass meine Anzeigen auf der Seite hier nicht mehr wirklich funktionieren. Zum Teil lag das daran, dass ich von Seiten AdSense aufgefordert wurde, eine PIN einzugeben, die mich leider nie erreicht hat. Nachdem ich die PIN jedoch erneut beantragt habe, kam sie ca. drei Wochen später auch an und ich dachte, meine Anzeigen wären jetzt wieder freigeschaltet.
Doch noch immer habe ich statt den normalen Ads gemeinnützige Anzeigen. An sich ja auch nicht schlecht, bringt mir jetzt nur nicht all zu viel.
Nachdem ich jetzt heute Abend einige Zeit damit verbracht habe, die Anzeigen neu einzurichten, hat sich daran nichts geändert. Immerhin konnte ich so einem guten Teil des BigBrother-Finales entgehen, das hier gerade im Fernsehen läuft. Jedoch wäre die korrekte Reaktivierung meiner Anzeigen fast noch ein bisschen besser gewesen.

Ich werde das jetzt die nächsten Tage mal beobachten und sehen, ob irgendwann meine normalen Anzeigen zurückkommen. Sollte das nicht der Fall sein, werde ich mich wohl oder übel mit AdSense in Verbindung setzen müssen... Und dabei mag ich doch keinen Stress ;)

Gruß,
    BBo

Sonntag, 11. Mai 2008

Social Networks

Social Networks, ein integraler Bestandteil des sogenannten Web2.0 - allerdings einer, den ich nicht recht verstehe.
Mir fehlt ganz einfach das Verständnis dafür, was mir ein Dienst wie beispielsweise Lokalisten.de bringt. Zwar bin ich dort angemeldet, weil ich von einem Freund eingeladen wurde, aber was das jetzt für einen Mehrwert hat - ich weiß es nicht. Immerhin habe ich, weil ich jemanden werben konnte, ein nettes T-Shirt bekommen, doch das kann wohl kaum der Sinn dahinter sein.
Ich brauche doch eigentlich keinen dubiosen Web-Dienst, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Immerhin habe ich auch so schon genug Möglichkeiten, mit ihnen zu kommunizieren. Zudem herrscht in meinem näheren Freundeskreis gegenüber solchen Diensten sowieso eine Gewisse Abscheu, so dass ich die meisten nicht dazu bewegen könnte, sich dort anzumelden.
Das Mantra der Lokalisten "Jeder kennt jeden" kann ich so auch nicht unterstreichen, ich habe bisher niemanden gefunden, den ich kenne.

Als wesentlich interessanter betrachte ich Dienste wie del.icio.us, hier weiß ich immerhin auch, was der Sinn dahinter ist.
Zum einen kann ich hier meine Favoriten speichern und habe sie so Rechner-unabhängig zur Verfügung, sobald mir ein Internetanschluss zur Verfügung steht, zum anderen kann ich die Bookmarks meiner Freunde / Bekannten / Mitarbeiter abonnieren, wenn ich denke, dass die Interessensgebiete sich derart überschneiden, dass deren Bookmarks auch für mich interessant sein können. Nicht zuletzt fördert eine Suche bei diesem Dienst nach bestimmten Schlüsselwörtern auch oftmals sehr nützliche Links zu Tage, auf die ich via Google & Co. wohl erst einmal nicht gestoßen wäre.

Ebenfalls ein Dienst, bei dem ich, nach längerer Anmeldung, sagen kann, dass er - zumindest in begrenztem Maße - nützlich ist, ist Xing (ehemals OpenBC). Einige meiner Bekannten und ehemaligen Mitarbeiter haben hier schon recht interessante Jobangebote unterbreitet bekommen. Mir selbst wurde dieses Glück bisher noch nicht zuteil, allerdings habe ich mich auch nicht als "Suchend" bei Xing eingetragen.
Der einzige große Wermutstropfen ist, dass die Betreiber von Xing Geld verdienen wollen - und das jenseits von Werbung wie es bei anderen Web2.0-Diensten üblich ist. Dadurch ist die Funktionalität als nicht zahlender Teilnehmer am Netzwerk doch recht stark begrenzt. Allerdings sehe ich es nicht ein, für diesen Dienst Geld zu bezahlen, denn dafür ist, aus meiner Sicht, die Leistung, die er erbringt, nicht groß genug. Beurteilen kann ich dies natürlich nur als Außenstehender, denn mir wurde, im Gegensatz zu denjenigen, die sich jetzt neu anmelden, kein kostenloser Monat als Premium-Mitglied zu Teil.

Insgesamt hat der Web2.0-Hype sicherlich einige Interessante Dienste entstehen lassen, die ihre Daseinsberechtigung haben. Allerdings gibt es wesentlich mehr Dienste, in denen ich absolut keinen Sinn sehe. Ein Paradebeispiel hierfür ist sicherlich Twitter.
Ich wage ernsthaft daran zu zweifeln, dass irgendwer zu jeder Zeit wissen muss, was ein anderer gerade tut. Weiterhin halte ich es für Bedenklich, dass sich Menschen finden, die sich tatsächlich freiwillig derart "überwachbar" machen.
Das ist im Übrigen ein großer Punkt im Web2.0: Man verrät extrem viel über sich. Da sollte man sich definitiv vor dem Ausfüllen von Formularen Gedanken machen, in wie weit man sich öffentlich zur Schau stellen möchte. Nicht umsonst gibt es im TV öfters mal wieder Berichte, wie gedankenlos ins Internet gestellte "Sauf-Bilder" die spätere berufliche Zukunft negativ beeinflussen können.

Im Endeffekt muss jeder für sich entscheiden, wie er mit den "Segnungen" des Web2.0 verfahren möchte. Ich denke, ich habe meinen Weg gefunden.

Gruß,
    BBo

Sonntag, 4. Mai 2008

Spam vermeiden - TemporaryInbox

Gerade eben bin ich über einen sehr interessanten Dienst gestolpert, der einem helfen will, Spam in der eigenen Inbox zu vermeiden: TemporaryInbox.com.
Hier kann man sich eine - wie der Name schon sagt - temporäre Inbox einrichten, an die man beispielsweise Mails für Registrierungen oder Gewinnspiele senden lassen kann. Gerade bei letztgenanntem passiert es ja durchaus häufiger, dass man mit ungewollten Werbemails bombardiert wird.
Über die maximale Lagerdauer der Mails, die an den Dienst gehen, habe ich spontan nichts gefunden, doch ist das im Prinzip ja sowieso egal, da es sich ja nun mal um eine Wegwerf-Adresse handelt, die man in der Regel direkt nach der Benutzung auch schon wieder vergessen hat.
Mir war zwar bewusst, dass solche Dienste existieren und ich habe einen solchen auch irgendwann schon mal verwendet, aber TemporaryInbox.com ist einfach der Dienst, den ich gefunden habe, als ich einen solchen brauchte, daher an dieser Stelle die Werbung dafür ;)

http://www.temporaryinbox.com

Ich persönlich werde für zukünftige Registrierungen u.ä. mit Sicherheit diesen Dienst verwenden - wenn ich daran denke. :)

 

Gruß,
    BBo

phantastischer Lesestoff

Eine meiner Leidenschaften, neben dem Zocken, ist das Lesen. Besonders Fantasy hat es mir angetan. Mein absoluter Favorit was dieses Genre angeht ist der leider inzwischen verstorbene David Gemmell. Wirklich sehr schade, dass es gerade diesen Autor getroffen hat, aber da bewahrheitet sich wohl wieder der Spruch: Die besten gehen zuerst.
Gemmell schrieb unter anderem die grandiose Drenai-Saga, die insgesamt 10 Teile umfasst und wohl den größten Bekanntheitsgrad unter allen Veröffentlichungen Gemmells darstellt. Doch generell sind seine Bücher ohne Vorbehalt zu empfehlen.

Ein weiterer Autor, dessen Bücher mir sehr zugesagt haben, ist David Eddings. Speziell die Bücher, die er zusammen mit seiner, inzwischen leider ebenfalls verstorbenen Frau Leigh Eddings geschrieben hat, kann ich sehr empfehlen, insgesamt aber auch hier eine absolute Empfehlung für all seine Werke aussprechen.

Aktuell gerne gelesen sind die Bücher von Joe Abercrombie. Leider lässt der dritte Teil seiner aktuellen (ich glaube sogar ersten) Trilogie noch auf sich warten, so dass ich bisher nur in den ersten hineingelesen habe. Aber das hat definitiv Lust auf mehr gemacht!

Ein weiterer großer Autor im Fantasy-Bereich ist Stan Nicholls, der Autor von "Die Orks", welches sicherlich vielen bekannt ist, die sich mit phantastischer Literatur auseinander setzen. Ebenfalls sehr gut und interessant geschrieben ist der dreibändige Bhealfa-Zyklus.

Angeregt durch Nicholls' Ork-Bücher habe ich mich tatsächlich auch einem deutschen Autor zugewandt, der ebenfalls die Ork-Thematik aufgegriffen hat: Michael Peinkofer.
Erstaunt war ich dabei über den sehr guten Schreibstil, zwischen extrem witzig bis blutig, immer unterhaltsam und zum Weiterlesen animierend. Bisher hatte ich an deutschen Autoren auf dem Sektor der Fantasy lediglich Wolfgang Hohlbein im Bücherregal, wobei mir dessen Schreibstil zu großen Teilen (abgesehen vom sehr lesenswerten Hexer-Zyklus) nicht wirklich zusagt. Um so überraschter war ich also, dass es tatsächlich auch ausgezeichnete deutsche Autoren gibt.

Durch diesen Erfolg animiert, habe ich vor kurzem das Buch "Sturmwelten" von Christoph Hardebusch (ja, eben jender, der "Die Trolle" geschrieben hat) erworben. Zwar habe ich bis jetzt erst etwa 120 Seiten gelesen, doch gefällt mir auch hier der Stil ausgesprochen gut, weshalb ich jetzt einfach mal die Behauptung wage, dass auch bald die Troll-Bände mein überfülltes Bücherregal zieren werden.

Eventuell konnte ich mit dieser kleinen Abhandlung jemandem etwas neuen phantastischen Lesestoff näher bringen können. Das würde mich sehr freuen. Noch erfreuter wäre ich jedoch, wenn mich jemand auf Autoren aufmerksam machen würde, die in meiner persönlichen Bibliothek bisher nicht vertreten sind. Für gute Fantasy bin ich immer offen.
Scheut euch also nicht und bombardiert mich mit Kommentaren (ja, ich weiß, dass das hier sowieso keiner liest ;) ).

 

Gruß,
    BBo

Montag, 21. April 2008

War ja klar...

Kaum packt mich mal die Motivation, privat eine Anwendung zu entwickeln, werden mir die Grundlagen dafür unter den Füßen weggerissen. In diesem Fall beziehe ich das auf die Applikation DailyDilbert.
Diese Applikation hat nichts anderes getan, als auf einen Webservice von esynaps.com zuzugreifen, der unter anderem in der Lage war, den jeweils tagesaktuellen Dilbert-Comic abzurufen. Dieser Comic wurde in der Applikation angezeigt. Zudem war es möglich, den Comic zu speichern. Absolut nichts großartiges, das ist richtig. Dennoch lag mir die Applikation mir doch sehr am Herzen, denn Dilbert ist für mich einfach Kult. Ähnlich verhält es sich auch in meinem Bekanntenkreis, wodurch die Vorabversionen der Anwendung sich einiger Beliebtheit erfreuten.
Kaum war das Programm jetzt allerdings in einer einigermaßen präsentablen Form, wurde die offizielle Dilbert-Seite derart umstrukturiert, so dass der Webservice seinen Dienst nicht mehr verrichten kann, dadurch natürlich auch meine darauf basierende Anwendung.

Durch die aktuellen Änderungen kann ich mir eigentlich auch sparen, die Applikation umzuschreiben, da nun ein offizieller Feed angeboten wird, der einem den aktuellen Dilbert direkt in den bevorzugten FeedReader schickt.
Von daher werde ich das Projekt wohl einstampfen und mir etwas anderes suchen, an dem ich mich privat etwas betätigen kann. Sollte sich an der DailyDilbert-Front doch noch etwas tun, werde ich hier davon berichten.

Donnerstag, 17. April 2008

Just a Code Team Blog: Speichern von UserSettings

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und ein kleines HowTo zum Thema "Speichern von UserSettings" veröffentlicht. Zu finden ist es unter Just a Code Team Blog: Speichern von UserSettings