Freitag, 4. Mai 2007

WMICodeCreator

Da ist mir doch diese Woche tatsächlich mal ein wirklich nützliches
kleines Tool über den Weg gelaufen, welches kostenlos und dazu
noch direkt von Microsoft kommt. Erstaunlich!

Es handelt sich dabei um den WMICodeGenerator

WMI steht für Windows Management Instrumentation. Diese stellt
eine einfache Zugriffsschicht zum Lesen und Schreiben von so gut
wie allen Einstellungen, die ein Windows-PC zu bieten hat.
Beispielsweise ist es mit WMI ein Leichtes, den aktuell genutzten
Hauptspeicher zu ermitteln. Oder interessieren Sie sich für den
Füllstand Ihrer Festplatte? Auch keine große Herausforderung für
WMI.

Was macht der WMICodeGenerator nun genau?
Dieses kleine Ding stellt sämtliche via WMI verfügbaren
Einstellungen dar und erstellt die zum Auslesen oder Setzen
benötigten Sourcecodes für VBScript, C# und VB.NET.

Eine sehr praktische Angelegenheit, spart man sich auf diesem
Wege doch immer mal wieder einiges an Tipp-Arbeit.
Sehr feine Geste von Microsoft, dieses sehr brauchbare Stück
Software kostenlos und sogar mit Sourcecode (C#) zur Verfügung
zu stellen.

Weiter so!

Zum Download geht es hier.

Montag, 30. April 2007

Zeitvertreib

Schönen guten Abend.
Heute möchte ich euch an meinem momentanen Freizeit-Killer
teilhaben lassen. Wäre hätte es erwartet, es handelt sich dabei
um ein Browser-Game.
Der Name ist Space Invasion und läuft auf den Servern von
Bigpoint, die Leuten, die sich für Browser-Games interessieren,
durchaus bekannt sein dürften.

Beim Spiel handelt es sich um eine Weltraum-Simulation.
Es gilt, Planeten zu besiedeln, Rohstoffe zu sammeln und Gegner
zu eliminieren. Im Prinzip handelt es sich also um einen Klon
des doch recht berühmten OGame.
Im Gegensatz zu diesem läuft es allerdings noch nicht sehr lange,
jedoch hat bereits der zweite Server geöffnet.
Interessierte haben hierbei also durchaus noch die Möglichkeit
einzusteigen.
Doch Vorsicht: das Spiel frisst ziemlich viel Zeit!

Insgesamt ist es wirklich gut gemacht, Bugs sind so gut wie nicht
vorhanden. Zumindest ist mir noch keiner untergekommen.

Solltet Ihr Euch also entschließen, Euch das Spiel einmal an zu
schauen, hinterlasst mir doch mal einen kleinen Kommentar.
Danke dafür.

Gruß,
    BBo

Mittwoch, 25. April 2007

Willkommen im Überwachungsstaat

Sie haben mit Sicherheit auch die Diskussion um Online-
Durchsuchungen privater PCs mitbekommen. Und dabei
haben Sie sich sicherlich ebenso  gedacht, dass es dazu
sowieso nicht kommen wird, weil die Grundrechte durch ein
solches Tun einfach zu krass beschnitten werden würden.

Tja, wie sich nun heute herausstellt, lagen wir alle mit
unserer Einschätzung mehr als komplett daneben.
Nicht, dass es jetzt tatsächlich zu Online-Durchsuchungen
kommen  soll, nein, das steht nach wie vor in den Sternen.
Achtung, jetzt kommts: Online-Durchsuchungen finden schon statt!

Ja, Sie haben richtig gelesen, Ihre Augen belügen Sie nicht.
Laut einer Mitteilung vom Bundeskanzleramt am heutigen Tage
finden besagte Durchsuchungen bereits seit 2005 statt.
Danken dürfen wir dafür Herrn Otto Schily, dem damaligen
Bundesinnenminister. Dieser hatte eine entsprechende
Dienstvorschrift herausgegeben und lustig wie die
Geheimdienste nun einmal sind, haben sie diese auch
tatsächlich in die Tat umgesetzt.

In wie weit die werten Herren und Damen allerdings die
angefallenen Daten auch ausgewertet haben, steht offenbar noch
nicht fest.
Sehr schön ist allerdings das folgende Zitat zu diesem Thema aus
dem Artikel auf heise.de:

So soll von Regierungsseite beklagt worden sein, dass so viele Daten
gesammelt worden seien, dass man ihrer nicht Herr habe werden können.


Da können die einem schon richtig leid tun, oder? So viele Daten,
so viel zu tun. Einfach ungerecht sowas. Blöde Bürger, die so viele
Daten auf ihren Rechnern haben.

Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber ich bin ein klein wenig
enerviert. Wie kann sich ein demokratischer Staat so etwas
erlauben? Als Bürger muss man dann jetzt im Endeffekt auch
noch froh darüber sein, dass die ganze Sache überhaupt ans
Tageslicht gekommen ist.
Rechtliche Handhabe gibt es da wohl keine und auch sonst wird
wahrscheinlich wieder mal nichts unternommen, um etwas
derartiges in Zukunft zu verhindern.
Aber hey, mit der Zeit gewöhnt man sich bestimmt so oder so
dran, also Schwamm drüber.

Gruß,
   BBo

Freitag, 20. April 2007

Erste Beta von Visual Studio 2007

Microsoft hat die erste Beta Version von Visual Studio 2007
(Codename: Orcas) zum Download bereit gestellt.

Leider gibt es nur die Express Versionen von Visual Basic, C#, C++
und Web Developer sowie die Team Suite als kostenlosen Download.
Die Professional Version, die Team Suite und den Team Foundation
Server im ISO-Format gibt es nur für MSDN-Abonnenten.

Dieses Verhalten halte ich für etwas fragwürdig, gerade wenn es
um Beta Versionen geht, die laut MS noch nicht "feature
complete" sind.
Welchen Nutzen sollte also ein "Express-Benutzer" daraus ziehen,
sich die Professional Version anzusehen, abgesehen davon, dass er
sich eventuell von den Vorteilen der kostenpflichtigen Version dazu
hinreißen lassen könnte, tatsächlich Geld dafür auszugeben?
Microsofts Politik stellt einen doch immer wieder vor Rätsel...

Gruß,
    BBo

Donnerstag, 19. April 2007

VLC Media Player 0.8.6b

Und noch ein Update einer sehr guten Software am heutigen Tage.

Der VLC Media Player macht einen kleinen Versionshüpfer von
Version 0.8.6a auf 0.8.6b.
Laut golem.de haben sich die Entwickler hauptsächlich darauf
konzentriert,  die Stabilität des Media Players zu verbessern,
vor allem unter MacOS X.
Doch auch einige kleine Verbesserungen fanden ihren Weg in die
neuste Version.

Genaueres kann man im entsprechenden Wiki-Eintrag des Projekts
erfahren.

Zum Download der Applikation für die verschiedenen Plattformen
geht es hier.

Mozilla Thunderbird 2.0 released

Am heutigen Tage ist die Version 2.0 von Mozilla Thunderbird
erschienen. Im Vorfeld erschien nur ein einziger Release Candidate.

Geändert hat sich in der neuen Version so einiges. Am auffäligsten
dürfte dabei das neu gestaltete Benutzer-Interface sein.
Die dank Net2.0 sehr verbreiteten "Tags" haben nun auch Einzug
in den Donnervogel gehalten und dienen der Klassifizierung von
E-Mails, ähnlich wie dies bei GoogleMail schon länger Standard ist.
Ebenso haben sich einige neue Komfort-Funktionen in das
Programm integriert. So erhält man nun beim Hover über den
Posteingang eine kurze Zusammenfassung der erhaltenen E-Mails.

Eine konkrete Überischt, was sich denn an der Version 2.0 im
direkten Vergleich zur 1.5 getan hat, findet sich in den Release Notes.

Alles in allem klingt das, was ich in diesem Artikel bei golem.de
gelesen habe, wirklich so, als hätten die Entwickler von
Thunderbirdsich einige Gedanken gemacht und sinnvolle
Features implementiert.

Von daher werde ich heute Abend meine aktuelle Version des
Thunderbird durch die 2.0 ersetzen. Ich bin schon jetzt gespannt
und voll freudiger Erwartung.

Gruß,
    BBo

Update:
Auch auf heise.de wurde über das Erscheinen von Thunderbird 2.0
berichtet, zu finden hier.

Mittwoch, 18. April 2007

Google, Apple, Microsoft ... Die neuen Herren der Welt

Unter oben genanntem Titel wird am Freitag den 20.04.2007 ein
Themenabend beim Fernsehsender Arte stattfinden.

Dieser wird in zwei Teile untergliedert sein:

  • Um 22:10 Uhr wird zunächst die französische Dokumentation
    "Wer hat Angst vor Google" ausgetrahlt, welche die Geschichte
    des Unternehmens Google beleuchtet.
    Zudem kommen auch "Erfinder, Fans und Kritiker" zu Wort, wie
    heise.de berichtet.

  • Anschließend wird um 23:25 Uhr der Fernsehfilm "Die Silicon
    Valley Story aus dem Jahre 1999 gesendet.
    Dieser zeigt, ebenfalls heise.de zufolge, die "Anfänge des
    Zeitalters der Personal Computer und thematisiert die Rivalität
    zwischen Steve Jobs und Bill Gates".


Wenn man sich das Standard-Fernsehprogramm als Vergleich direkt
daneben stellt, scheint dieser Themenabend geradezu überirdisch
interessant - jedenfalls für Leute, die sich für die gennanten
Themen interessieren.
Ich jedenfalls werde versuchen, mich diesem Themenabend hinzugeben.

Grüße,
BBo

Quelle: dieser Bericht auf heise.de

Donnerstag, 12. April 2007

Es geht voran...

Tach zusammen!

Lang nix mehr voneinander gehört, hm?
Jaja, tut mir leid, bin einfach die ganze Zeit im Stress...
Glaubt ihr mir jetzt sicher nicht, ist aber die reine Wahrheit.

Das geht nicht mal unbedingt komplett von der Arbeit aus,
wobei die zuweilen auch ganz schön schlauchen kann.
Allerdings kommen da noch die kleinen Nettigkeiten des
Alltags hinzu, die sich durch erhöhten Stressfaktor Respekt
verschaffen wollen.

Dann natürlich noch ein ungeklärtes Beschäftigungsverhältnis
mit viel Hin- und Her und wenig klaren Aussagen.
Normaler Wahnsinn halt einfach ;)

Wie ja aber schon der Titel dieses Posts aussagt: Es geht voran!
Langsam bekommt doch alles eine etwas klarere Linie und man
erkennt immerhin mal die Richtung, in die man getrieben wird.
Die Verhältnisse regeln sich nach und nach, auch wenn immer mal
wieder kleine Nettigkeiten hinzukommen, auf die man verzichten
könnte.

Zu eben solchen Nettigkeiten hab ich noch zwei wundervolle Beispiele.
Interessiert? Weiterlesen!

1. Schweizerische Krankenversicherungen sind langsam
Aufgrund des Wechsels meiner Stelle von der Zeitarbeitsfirma weg hin zu
einem Festvertrag wieder bei einer deutschen Firma ist die Anforderung
aufgetaucht, wieder gesetzlich in Deutschland versichert zu sein. Dieses ab
dem 01.04.2007. Natürlich kommt die Info erst so am 28.03. bei mir an,
aber davon wollen wir gar nicht sprechen...
Also nochmal auf in die Schweiz zur Postbank, Beitrag für April überweisen,
damit die Versicherung sich nicht in die Hose macht und anfängt, Mahnungen
zu schicken. Man geht dann halt davon aus, dass der überschüssige Betrag
zurückerstattet wird. Am gleichen Tag geht auch die Kündigung raus.
Eineinhalb Wochen später - noch keine Nachricht von der Versicherung.
Oh doch, fast hätte ich es vergessen: ein Einzahlungsschein für den Mitglieds-
beitrag für den Monat Mai. Immerhin kam der gute eineinhalb Wochen früher
als sonst, besser als nichts ;)
Nunja, ich bekam dann die Empfehlung doch mal bei dem Verein anzurufen,
aber als schwerbeschäftigter Mann (ja, ich mein tatsächlich mich ;)) hat man
für solche Kinkerlitzchen natürlich keine Zeit. Da kommt es gelegen, dass das
holde Weib gerade Urlaub hat und sich um den Kleinkram kümmern kann.
Demnach kam ich dann heute Abend nach Hause und bekam mitgeteilt, dass
besagte Versicherung offenbar sehr relaxte Mitarbeiter hat.
So kam von diesen nämlich die Miteilung, dass die Kündigung am 04.04.
eingegangen sei, jedoch noch nicht bearbeitet wurde.
Ja klar, versteh ich gut, sind ja auch erst 8 Tage. Gut, dank Ostern war ein
langes Wochenende dazwischen, aber trotzdem, irgendwie schon sehr lahm.
Egal, nun weiß ich immerhin, dass noch einige Daten fehlen, damit meine
Kündigung wirksam wird, ergo bin nun ich wieder in der Pflicht. Da bestimm
wenigstens ich das Tempo...

2. Ämter sind dämlich
Mülltonnen - nützlich, ein bisschen eklig und teuer. Besonders, wenn man im
Landkreis Lörrach wohnt und sich mit den hochkompetenten Mitarbeitern
des Abfallwirtschaftsamts herumärgern darf.
Ok, ok, die Situation hier war schon etwas verwirrend, geb ich ja gerne zu.
Das ist aber doch kein Grund, insgesamt vier (!) Zahlungsbescheide zu
versenden, wobei zwei davon an mich, zwei an meine Freundin gingen. Das
wirklich Interessante dabei ist, dass jeder von uns jeweils einen der Bescheide
zu ihren Eltern gesendet bekommen hat. Was haben ihre Eltern mit unserer
Mülltonne zu tun? Und warum gehen zwei Bescheide an mich? Ich bin bei
diesen Helden der Arbeit nicht mal registriert. Dachte ich zumindest...
Immerhin scheint es so, als wäre einer der Bescheide, die an meine Freundin
gingen, tatsächlich korrekt. Das klingt doch wie ein kleines Wunder, oder? :)
Wie schon gesagt, die Frau im Hause hat Urlaub und sich vorgenommen, der
Sache telefonisch nachzugehen.
Nach zehn Versuchen mal durchzukommen hätte sie wohl beinahe aufgegeben,
kam dann jedoch doch noch durch. Nur um am anderen Ende der Leitung
eine scheinbar ziemlich gestresste Mitarbeiterin des Abfallwirtschaftsamts zu
haben, die ihr mitteilte, dass sich da heute eh nichts mehr machen lässt, weil
sie nahezu im Chaos versinken. Sie solle doch bitte morgen oder besser nächste
Woche nochmals anrufen.
Großartig, ganz großes Kino. Offenbar haben die netten Leute auf dem Amt
so viel Mist gemacht, dass die halbe Welt nun heute dort angerufen hat, um
sich zu erkundigen, was denn da abgeht.
Ich bin ja mal sehr gespannt, was morgen dann dabei rauskommt.
Wenigstens ist die Überweisung erst Mitte Mai fällig, also ist noch ein bisschen
Zeit, die ganze Sache zu klären, aber nervig ist es dennoch.

Nu, is spät, ich hab nix mehr zu sagen, also Schluss für heut.
Bis demnächst mal wieder.

Grüße,
    BBo

Dienstag, 13. Februar 2007

Mein del.icio.us Account

Guude!

Sollte jemand Interesse an meinen gespeicherten Bookmarks auf
del.icio.us haben, der schaue sie sich hier an.

Greetz,
    BBo

Montag, 22. Januar 2007

I don't like fridays

Normalerweise sind Freitage ja ganz toll, weiß man doch, dass man die
nächsten zwei Tage nicht im Büro erscheinen muss, lange schlafen kann
und so ziemlich das tun, worauf man gerade Lust hat.
Bis es allerdings soweit ist, kann einem so viel passieren, dass 
Freitage mit der Zeit ihren Reiz verlieren.

Beispiele gefällig? Bitteschön:

Wie nah ist eine virtuelle Maschine am Original? Zu nah!
Das weiß ich seit letztem Freitag.
Warum ist das so? Nun, wofür ist Windows (die Version spielt dabei
keine Rolle) über alle Maßen berühmt? Richtig, die wundervollen
Blue-Screens.
Und womit hat sich an besagtem Freitag die VM verabschiedet?
Mit eben diesem blauen Hintergrund, vollgestopft mit kryptischen
Fehlermeldungen.
Ich möchte nochmals darauf hinweisen: es handelt sich um eine
VIRTUELLE MASCHINE. Virtuell!
Nun ja, dumm gelaufen.

Noch dümmer gelaufen, dass dieser Blue-Screen mir nebenbei auch noch mein
Eclipse zerbröselt hat, welches hier als Frontend für das CVS benutzt wird.
Da kann man Refreshen und Synchronizen wie man will, man bekommt immer
die wundervolle Fehlermeldung, dass eine bestimmte Klasse in Datei XYZ nicht
geladen werden konnte. SUPER!
Nachdem ich mir mehrere andere Eclipses über meine eigene gebügelt hatte,
bestand nach wie vor der gleiche Fehler.
Aus purer Frustration entschloss ich mich dann, die genannte Datei einfach
von meiner Festplatte zu verbannen und in die ewigen Jagdgründe eingehen
zu lassen.
Mehr aus Idiotie hab ich dann nochmal versucht zu synchronisieren. Was kam
da wohl bei rum? Richtig, es hat funktioniert!
Eine weitere wichtige Erkenntnis auf dem Gebiet der Java-Programme: Wenn
etwas nicht funktioniert, einfach mal die Datei löschen, in der das Problem
auftritt, dann funzt das schon...

Alles in allem sind da ca. 2,5 Stunden draufgegangen, nur um wieder in-synch
zu sein. Sowas kann einem den Freitag wirklich vermiesen...


BBo